Der Belag macht den Unterschied

Zwei Spieler mit identischem Holz, aber unterschiedlichem Belag – das ist wie zwei Autos mit gleichem Motor, aber verschiedenen Reifen. Der Belag entscheidet darüber, wie viel Spin Sie auf den Ball bringen, wie schnell der Ball über den Tisch fliegt und wie viel Kontrolle Sie bei kurzen Bällen haben.

DHS Hurricane – die Klassiker

Wenn man von chinesischen Belägen spricht, fällt früher oder später der Name Hurricane. Die Serie ist berühmt für ihren ausgeprägten Topspin und das harte, klebrige Obergummi. Spieler, die ihre Vorhand mit viel Drall spielen, kommen daran kaum vorbei.

Hurricane 3 (Provincial / National / Neo)

Es gibt verschiedene Varianten, die sich in Härte des Schwamms und im Klebeeffekt unterscheiden. Die "Neo"-Versionen sind etwas leichter zu kontrollieren als die klassischen, weil sie nicht vorgespannt werden müssen.

DHS Skyline und Goldarc

Skyline ist die schnellere, etwas griffigere Alternative für die Rückhand. Goldarc kommt der europäischen Spielweise entgegen – mehr Tempo, weniger Reibung, leichter zu lernen.

Welche Härte für wen?

Faustregel: Je härter der Schwamm, desto mehr Tempo, aber auch desto schwerer zu kontrollieren. Anfänger fahren mit Härten um 37 bis 39 Grad meist gut, Vereinsspieler greifen zu 40 bis 42, und Profis spielen oft Beläge jenseits der 43 Grad.

Geschenktipp

Falls Sie für jemanden einen Belag aussuchen, der schon länger spielt: Schauen Sie unbedingt nach, was bisher auf dem Schläger klebte. Ein Wechsel auf einen völlig anderen Belag kann das ganze Spielgefühl umkrempeln – nicht immer im positiven Sinne. Im Zweifel das gleiche Modell, frisch aufgeklebt, ist das ehrlichste Geschenk.